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Medienmitteilung der SVP Riehen vom 1.9.2010 PDF Drucken E-Mail

Nulltoleranz jetzt! Polizei und Gerichte müssen hart durchgreifen!

Nach dem Report von Telebasel über den Einsatzzug der Basler Polizei mit dem Titel „Die Polizei fürs Grobe“ muss allen Parlamentarierinnen und Parlamentariern klar geworden sein, dass der kriminellen Situation in Basel mit Vehemenz Einhalt geboten werden muss.

Der Report hat aufgezeigt, dass der Drogenverkauf im Kleinbasel in den Händen von schwarzafrikanischen Asylbewerbern liegt. Die abschliessende Beweiserbringung ist aufgrund der angewendeten raffinierten Methoden der Delinquenten oftmals schwierig bis sogar unmöglich. Die Polizei hat klare Hinweise und Erkenntnisse, dass die schwarzafrikanischen Dealer meist von ausserhalb nach Basel anreisen, um dann hier nachts ihren Drogengeschäften nachzugehen. Kurz vor polizeilichen Kontrollen verschlucken die Drogendealer in der Regel ihre mitgeführten Drogenportionen. Eine Beweisführung wäre nur möglich, wenn bei den Verdächtigen Untersuchungen von Mageninhalt oder Körperausscheidungen durchgeführt werden könnten. Dafür ist der Betreuungsaufwand aber zu gross und die Dauer der Festnahme für die Beweiserbringung zu kurz. Die so genannten „Kügelidealer“ müssen daher in der Regel kurz nach der Polizeikontrolle wieder entlassen werden und können erneut ungehindert ihrem Geschäft nachgehen.

Der Einsatzzug der Basler Polizei hat nachts vermehrt Einsätze wegen sexuellen
Belästigungen, Vergewaltigungen, Messerstechereien, Raubüberfällen, Einbrüchen und Brandstiftungen. Bandenmässige Schlägereien sind im Übrigen in Basel an der Tagesordnung. Zudem wird die Polizei beim Eingreifen oftmals durch die Täter aber auch durch unbeteiligte Drittpersonen an der Arbeit massiv behindert. Die Anzugsteller erachten diese erschreckende Situation im Sicherheitsbereich für die Basler Bevölkerung als nicht mehr zumutbar.

Auch Fussball Hooligans verursachen massive Sachbeschädigungen und üben bei ihren Aktionen Gewalt gegenüber Zivilisten und Ordnungshütern aus. Die Basler Polizei kann -trotz erheblicher Anstrengungen und einem sehr hohen Arbeitsvolumen- nur noch in Ausnahmefällen Schadensbegrenzung bewirken. Aufgrund der erheblichen Beweisanforderungen durch die Gerichte und der allzu milden Urteile, gibt es im Verhältnis zu den verübten Straftaten relativ wenige Verurteilungen. Eine Verbesserung der Sicherheitssituation kann nur durch härtere Strafen, d.h. durch rigorosere Gefängnisstrafen verbunden mit Ausweisungen, statt blossen Bussen erreicht werden. In Anbetracht dieser Verhältnisse verliert unser Polizeikorps zudem auch an Glaubwürdigkeit. Die Anzugsteller verbinden ihre Anliegen auch mit einem klaren Aufruf an die Polizei und die Gerichte, dass diese ihre Aufgaben umgehend mit Nulltoleranz und in aller Härte angehen.

Die Anzugsteller ersuchen den Regierungsrat zu prüfen und zu berichten, welche Rahmenbedingungen zum besseren Schutz der Bevölkerung gegen eine weitere Erhöhung der Kriminalität in unserer Stadt geschaffen werden können. Die Gerichte wären somit in der Lage ihre Strafen in aller Härte auszusprechen und die Polizei könnte ihren Auftrag zum Schutz der Bevölkerung besser wahrnehmen.

Eduard Rutschmann

Link:
Telebasel 7vor7


 
Medienmitteilung der SVP Riehen vom 31.8.2010 PDF Drucken E-Mail

Nachwuchsförderung nicht dem Zufall überlassen – Jugendfeuerwehr für Basel!

Die Milizfeuerwehren und die Berufsfeuerwehr haben Probleme mit der Rekrutierung von qualifiziertem Nachwuchs, was längerfristig zu einem Sicherheitsproblem werden kann. Eduard Rutschmann, Dr. iur. Heinrich Ueberwasser und Ursula Kissling haben als Riehener Grossräte, die sich aufgrund der seit Jahren andauernden Brandserie über die Wichtigkeit einer gut funktionierenden Feuerwehr mehr als bewusst sind, einen Anzug gestellt, der die Einführung einer Jugendfeuerwehr prüfen lassen will.

So gibt es im Kanton Zürich, im Bezirk Uster eine Jugendfeuerwehr mit 32 Jungen und 7 Mädchen, die ab 14 Jahren von Feuerwehrleuten ausgebildet werden und bis zu ihrer Volljährigkeit bei Übungen das Handwerk der Feuerwehrleute erlernen. Finanziert wird diese Jugendfeuerwehr von der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich, was bei den Jugendfeuerwehren im Kanton Bern ebenfalls der Fall ist. Dementsprechend könnte es für die Gebäudeversicherung des Kantons Basel-Stadt insbesondere unter dem Aspekt der Brandprävention- und verhütung interessant sein, sich an einer solchen Jugendfeuerwehr zu beteiligen.

Die Einführung einer Jugendfeuerwehr ist zudem ein ideales Mittel den Jugendlichen einen neuen Anstoss zur Freiwilligenarbeit für das Gemeinwohl zu geben, und dabei gemeinsam mit erfahrenen Feuerwehrleuten bereichernde Erlebnisse zu haben.

Mit freundlichen Grüssen

ER/GR Eduard Rutschmann
Präsident SVP Riehen

Aaron Agnolazza
Medienverantwortlicher SVP Riehen


 
Medienmitteilung der SVP Riehen vom 18.8.2010 PDF Drucken E-Mail

Wahl des Fraktionspräsidenten / Rücktritt des bisherigen Kassiers

An der Fraktions- und Vorstandssitzung wurde Dr Karl Schweizer zum neuen Fraktionspräsidenten gewählt. Zudem  wurde er bis zur GV der SVP Riehen als neuer Kassier in den Vorstand gewählt und ersetzt damit Ramin Kalbassi, der den Vorstand auf eigenen Wunsch, wegen Wegzug, per Ende August verlässt.

Mit freundlichen Grüssen

Eduard Rutschmann
Präsident SVP - Riehen
Grossrat / Einwohnerrat



 
Medienmitteilung der SVP Riehen vom 3.8.2010 PDF Drucken E-Mail

Motion für ein Gesundheitszentrum Riehen unter der Leitung des Unispitals
Der Gemeinderat soll die Rahmenbedingungen dafür schaffen (bzw. dem Einwohnerrat einen entsprechenden Antrag in dessen Zuständigkeitsbereich vorlegen), dass das Unispital Basel (USB), wie vom USB selbst signalisiert, statt Meconex die Leitung des Gesundheitszentrums übernehmen kann bzw. die sehr gut angelaufenen Dienstleistungen (Notfallstation NFS und ggf. weitere medizinische Dienstleistungen) am Standort Riehen selbständig zu den dem USB sinnvoll erscheinenden Zeiten und ohne Kostenbeteiligung der Gemeinde weiterführen und weiterentwickeln kann.


Heinrich Ueberwasser (SVP-Fraktion)                                        Riehen, 3. 8. 2010



Der Sachverhalt und damit die Gründe stellen aufgrund unserer Informationen wie folgt dar:

1.     Parallel zum Entscheid, der zur Schliessung des Riehener Spitals und zu turbulenten Reaktionen des Personals und der Bevölkerung und schliesslich zu einer erfolgreichen Unterschriftensammlung für eine Rettung des Spitals führte, hat der Gemeinderat ein Konzept für ein Gesundheitszentrum bzw. einen entsprechenden Gegenvorschlag zur Spitalrettungsinitiative für ein Gesundheitszentrum entwickelt.

2.     In diesem Konzept für ein Gesundheitszentrum ist enthalten (gewesen), wenn auch nur probeweise für ein Jahr, ein 24 Stunden-Notfall, obwohl dieser von den meisten Fachkräften als nicht bedarfsgerecht eingestuft worden war. Der Einwohnerrat trug das gemeinderätliche Vorgehen.

3.     Die Initianten verhandelten in dieser Zeit mit den Vertretern des Gemeinderats über den Rückzug ihrer Spital-Initiative. Zwar lehnten die Initianten ein Gesundheitszentrum ab, weil es dem Grundsatz „So viel  Spital wie möglich“ systemimmanent nicht erfüllen konnte, signalisierten jedoch Rückzugsbereitschaft, wenn das Unispital Basel (zusammen mit einem Partner für die geriatrischen Abteilungen) die Leitung des Gesundheitszentrum übernehmen würde und nicht die ihnen unbekannte und offenbar viel weniger erfahrene Meconex.

4.     Nach Ausarbeitung und Aufbereitung der Projektangebote des Unisspitals und der Meconex durch die Gemeindeverwaltung hat der Gemeinderat im Juni 2009 Meconex den Zuschlag gegeben, weil diese ein finanziell selbsttragendes, mit Spezialisten gefülltes Haus versprachen, welches alle Bedürfnisse der ambulanten Versorgung Riehens erfüllen konnte. Abgelehnt wurde ein grosszügiges Projekt des USB, welches dieses Haus von Anfang an mit hochkarätigem Know-how und aller Infrastruktur gefüllt und so der Riehener Bevölkerung einen hochprofessionellen Zugang zu einer breiten Gesundheitsversorgung geboten hätte – ohne jegliche finanzielle Zuschüsse von Riehen.

5.     Bereits im Laufe des Jahres ergaben sich bei Meconex grössere Probleme bei der Realisierung. Die potentiellen Partner wurden in aufreibende Verhandlungen verstrickt, wo die hohen finanziellen Erwartungen der Meconex bezüglich Miete und Benutzungsgebühren die interessierten Grundversorger und Leistungserbringer abschreckten.

6.     Kurz vor der geplanten Eröffnung wurde das USB von Meconex angefragt den Notfallbetrieb des Zentrums doch noch zu übernehmen. Die Meconex hatte es nicht geschafft diesen in Eigenregie geplanten Betrieb selber zu etablieren, obwohl das Team vom Ambulatorium/ Notfall GSR Bereitschaft signalisiert hatte ohne Unterbruch weiterzuarbeiten. Innert 2 Wochen wurde vom USB mit hohem Einsatz ein funktionierendes Notfallkonzept basierend auf dem routinierten alten Ambi-Team aufgebaut. Auch die politische Forderung nach einem 24 Stunden-Betrieb wurde realisiert, obwohl es von allen Anbietern als nicht bedarfsgerecht eingestuft worden war.

7.     Trotz der grossen Verunsicherung und der oft mangelhaften Information  der Bevölkerung wurde diese Notfallstation durchgehend genutzt und ist heute nach einer Anlaufzeit von 6 Monaten rege frequentiert - inzwischen auch an Wochenenden und Abenden.

8.     Bei der Übernahme der Notfallstation durch das USB wurde klar kommuniziert, dass Meconex auf die Pläne einer konkurenzierenden „Walk-in-Praxis“ verzichten musste. Trotz dieser Ausgangslage wurde jetzt Anfang Juli von Meconex eine Walk-in Praxis auf Mitte August 2010 angekündigt. Diese Ankündigung hatte den jetzigen Entscheid des USB zur Folge alle Aktivitäten in Riehen abzubrechen. Mit der NFS wird auch die im Ausbau begriffene Abteilung für Gastroenterologie geschlossen.

9.     Während Adullam ihre Versprechen professionell gehalten hat, ist die Situation zwischen Meconex und den anderen Verhandlungspartnern unbefriedigend.

10.  Die Entwicklungen werden von Meconex offensichtlich sehr beschönigt dargestellt. Bei ihren angebotenen Spezial-Sprechstunden hat es in den letzten 2 Monaten einen dramatischen Einbruch gegeben. Die Spezialisten haben auf Grund der zermürbenden Verhandlungen und dem mangelnden Vertrauen zu Meconex ihr Angebot reduziert oder ihre Sprechstunden vollends aufgegeben. Entgegen der Mediendarstellung vom 1.7.2010 haben sich z.B. der Urologe und der Chirurgie bereits vor 2 Monaten zurückgezogen. Am 30. Juni hat die einzige Grundversorgerin des Zentrums, die frühere Chefärztin Vreny Kamber alle Verträge mit Meconex gekündigt. Ein weiteres Zeugnis der mangelnden Kompetenz der heutigen Betreiberfirma. Übrig bleibt ein ortsunkundiger neuer Arzt der Inneren Medizin aus Freiburg, welcher ab Mitte August diese Walk-In Praxis führen soll.

11.  Der Serviceabbau seit der Eröffnung Anfang Jahr im GZR beinhaltet verschiedene Angebote:
·         Operationssaal (obwohl in der Region ein Mangel besteht)
·         Chirurgie-Sprechstunden
·         Urologie-Sprechstunden
·         Ergotherapie

12.  Interessierte Grundversorger - u.a. aus dem Dorf - haben die Verhandlungen abgebrochen. Mit dem Rückzug des USB folgen Notfallstation und Gastroenterologie, parallel dazu erfolgt die Auflösung der Praxis Dr. Vreny Kamber auf Ende Jahr.

13.  Die Mehrheit des vom GSR übernommenen Personals erhielt wegen diesem Abbau die Kündigung. Die Verwalterin des GZR (Frau K. Bruderer) und die Leiterin der Koordination (Frau Therese Abt) haben den Hut genommen. Sekretariatspersonal wurde in den CentraMed-Betrieb in der Stadt versetzt.

14.  Die von Meconex angekündigten Praxisbewilligungen für Spezialärzte können nicht ausgestellt werden – weil vom Bund her kontingentiert. Auch Meconex unterliegt diesen Regeln. Ihr Projekt ging davon aus, dass diese für sie frei erhältlich seien.

Heinrich Ueberwasser (SVP-Fraktion)



 
Medienmitteilung der SVP Riehen vom 27.7.2010 PDF Drucken E-Mail

Riehen Aufhebung des 24-Stunden Notfalldienstes

Wie heute bekannt wurde, wird der 24-Stunden Notfalldienst  im Riehener Gesundheitszentrum aufgrund mangelnder Nachfrage nicht fortgeführt. Aus Sicht der SVP Riehen ist dies zwar bedauerlich, doch nicht weiter verwunderlich, wenn man das bisherige Geschehen rund um das Gesundheitszentrum und die Betreibern Meconex objektiv betrachtet.

Viel gravierender ist jedoch, dass mit der geplanten Einrichtung einer Praxis  eines Arztes für Notfälle eine direkte Konkurrenz zum Angebot des Universitätsspitals geschaffen wird. Pikant dabei  ist, dass das Universitätsspital Basel treibende Kraft hinter dem Gesundheitszentrum war, ohne dessen Support das  Gesundheitszentrum gar nie zustande gekommen wäre.

Mit diesem Entscheid hat die zuständige Gemeinderätin, welche sich  beim Wahlkampf als Mutter des Gesundheitszentrums stark gemacht hat, ihrem Kind (dem Gesundheitszentrum) den Gnadenstoss gegeben. Die SVP – Riehen kann sich nicht vorstellen, dass das Uni – Spital das unprofessionelle Vorgehen  des Gemeinderates und der Meconex weiter unterstützen wird.

ER/GR Eduard Rutschmann
Präsident SVP-Riehen


 
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